Überlegungen zu neuem Akku. - Elektroauto Forum

Überlegungen zu neuem Akku.

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Jasach

Neues Mitglied
14.05.2024
10
Schwarmstedt
Moin,
Natürlich soll mein EL Lifepos bekommen und da gehen die Fragen los.

Am einfachsten wäre sicherlich 13S ohne weitere Änderungen, aber wo finde ich ein Ladegerät für den Spannungsbereich mit entsprechender Leistung?

In einem Thread steht, der 36v Curtis verträgt bis zu 56v also 15S. Kann das jemand bestätigen?
Dann hätte ich ein passendes Ladegerät 😀.
Ansonsten würde ich zu einem 16S Akku tendieren, der Aufwand entsprechende Widerstände einzulöten scheint überschaubar und ich würde einen Curtis Controller 1204M kaufen. Aber, gibt es mittlerweile eine Eintragung für 16S?
Das große Kennzeichen möchte ich gerne behalten...

Danke und Gruß,
Jan
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
939
Berlin, DE
Ladegeräte sind nur ein kleines Problem, wenn dir z.B. 10A Ladestrom reichen.

Zuerst solltest du aber mal kundtun, wie dein EL zur Zeit bestückt ist (Spannung und Motor).

Mit Widerständen ist da übrigens nicht viel zu machen. Du wirst ein passenden BMS benötigen, sowohl zur Batteriepflege als auch zur Überwachung.

In einem Thread steht, der 36v Curtis verträgt bis zu 56v also 15S. Kann das jemand bestätigen?
Offiziell gibts da von Curtis gar keine Infos. Wenn dein Curtis ein 36-48V Typ ist, verträgt er bis zur Ladeschlussspannung der Bleiakkus, also bei einem 48V Typ bis etwa 57-59V.
 

Jasach

Neues Mitglied
14.05.2024
10
Schwarmstedt
36v Thringe, der Controller ist nicht beschriftet, bei Baujahr. 1998 denke ich es wird die 24 -36 Volt Variante sein.

Die Widerstände bezog ich auf die Platinen im Fahrzeug etc. gemäß elweb.

Lifepoakkus mit BMS habe ich schon gebaut und ein Ladegerät für 15 oder 16S wäre vorhanden. Grundsätzlich würde mir 13S reichen und da finde ich kein adäquates Ladegerät mit z.B. 13 x 3,6 also 48,6v Ladeschlussspannung.
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
939
Berlin, DE
da finde ich kein adäquates Ladegerät mit z.B. 13 x 3,6 also 48,6v
Ja, da sind 12S üblich. Allerdings wäre das vermutlich auch kein Beinbruch.
Die Beschriftung des Curtis ist auf der den Anschlüssen gegenüberliegenden Seite und manchmal im EL schlecht zu lesen. Aber da hier viele Spezialisten unterwegs sind, wirst du sicher noch Hinweise bekommen.
 

Kamikaze

Bekanntes Mitglied
Meanwell bietet Netzteile an, deren Maximalspannung und -Strom man einstellen kann.
Ich habe mal eine Zeit lang mit der UHP-Serie geliebäugelt, es aber dann wegen Overkill verworfen.
Ich komme mit meinem 10A-Lader sehr gut klar. (Fahre aber auch ein "normales" 12S-System.)
Für Langstreckenfahrten habe ich mir zusätzlich einen 3-phasen-Turbolader aus alten Telekommunikations-Netzteilen gebastelt.

Nachtrag:
Vorsicht vor billigen China-Netzteilen!
Die Teile halten z.T. die Spannungseinstellungen nicht. (Kann den Akku grillen, wenn am BMS vorbei angeschlossen!)
Manche Geräte sprengen auch direkt die AC-Sicherung, wenn sie mit angeschlossener Batterie angesteckt werden. (Wäre an einer Ladesäule echt blöd.)
Wer billig kauft, kauft (meist) zweimal. Musste ich leider kürzlich auch mal wieder lernen. 😅
 
Zuletzt bearbeitet:

induzer

Mitglied
mit der UHP-Serie geliebäugelt
Ich muss es morgen mal nachsehen ob die Serie das war, wir hatten da mal Ärger mit einer Baulinie die bei 90% Last immer den Netzelko ausgespuckt haben.

Edit: waren die kleinen passiv gekühlten Geräte aus der RSP-Reihe

Bei den RSP-Series kann ich zumindest ruhigen Gewissen die 1000er und 3000er "freigeben".
Die Featurebeschreibung bei MW manchmal nicht eindeutig.

Erstere verwenden wir in der Firma in 2P-Konfig zum Laden von 10S-LFP-Modulen. Die machen anstandslos ihren Konstanstrommodus.


Auch wenn man so eine Box mit 48V mal für einen Überladetest einer Zelle missbrauchen muss, die 5V bei 50A stellen sich einwandfrei an der Zelle ein ohne das das MeanWell Bumm macht.

... die Zelle eine andere Sache 😁

bei Meanwell wird sich was finden
Ein Gerät 48V mit dem Poti etwas eingedrosselt.



Overengineerd könnte man ggf. Daten vom BMS abrufen und mit 1 Schütz und 2 Leistungswiderständen eine Laderegelung (Vollgas, knapp über ..., knapp unter Balancerstrom) umsetzen.

Controller (Modbus RTU, 4 Relais, 1 Analogmessung, 1 Digitaleingang) - vom Rest finde ich gerade nix bildliches ...
 
Zuletzt bearbeitet:

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.459
Hallo Jan,

wenns nicht ganz so teuer sein muss kann ich dir auch was von delta anbieten.
Hätte den Vorteil dass es nicht ganz so lang dauert mit dem Laden;-)



Wunschspannung programmierbar von 42 bis 58 Volt, verstellt sich sicher nicht, keine Potis usw.
Liefert knapp 3 kW, Nennausgangsstrom 54 Ampere, bei niedriger U Out eher noch etwas höher.
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
5.375
Moin,
die kompakten Deltas hab ich grade auf der Daenemark-Tour eingesetzt. Weltklasse, kann ich sehr empfehlen.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

L.S.

Mitglied
05.05.2021
183
Mühldorf am Inn
Hier ein anderer Thread zum Thema Meanwell RSP: Meanwell RSP 2000 als Ladegerät

Ich selbst habe ein RSP 3000-48 mit einem Poti zum stufenlosen Einstellen der Ausgangsspannung, das funktioniert auch hervorragend. Allerdings bisher noch nicht am EL getestet, da auch bei mir der Lifepo-Umbau (15S mit 48V-Curtis) gerade noch in Arbeit ist.

Im Vergleich zu meinem gescheiterten HP-Netzteil-Umbau wirkt das RSP für die Leistung sowieso überraschend klein (passt sogar unter den Sitz glaub ich?), aber die Delta-Lader sind ja nochmal kleiner, nicht schlecht!

@Jasach Welches BMS wirst Du verbauen?
 
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Wertungen: Kamikaze

Jasach

Neues Mitglied
14.05.2024
10
Schwarmstedt
Ich hatte noch gar nichts zur geplanten Größe des Akkus gesagt.
Ich plane 105Ah, da erscheintmirderDelta zu groß, ich tendiere zum Meanwell mit 21A .
Bms hab ich gerade nicht parat, jedenfalls 200A China.
 

Kamikaze

Bekanntes Mitglied
Nimm lieber 300A.
Mit einer 200A oder 250A-Variante (glaube ich) hatte @Sascha Meyer schon seine liebe Not.
Das Teil wurde schnell heiß und ist am Berg regelmäßig ausgestiegen.
Bei China-BMS ist die A-Angabe idR. das absolut äußerste Limit für Kurzzeit-Belastung (idR. <2sek).
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
5.375
Oh ja,
ein wenig Luft nach Oben sollte schon da sein. Allerdings gehe ich mal davon aus, dass wir hier wesentlich mehr Anstiege und Huegel haben als dort oben in der Hannoveraner Gegend.
Da Sven Saalbach bei dir auf dem Schoss wohnt und Fachmann fuer Akkus und BMS ist, wuerd ich mit ihm einen Vor-Ort-Termin ausmachen..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.459
Ich hatte noch gar nichts zur geplanten Größe des Akkus gesagt.
Ich plane 105Ah, da erscheintmirderDelta zu groß, ich tendiere zum Meanwell mit 21A .
Bms hab ich gerade nicht parat, jedenfalls 200A China.
Hallo Jan, ich will da niemand was aufdrängen - aber die deltas sind so ziemlich das Kleinste was es gibt.
Wenn du die Leistung meinst, ok aber damit sind die Zellen doch nicht überfordert, oder?
Bei Programmierung lässt sich auch eine maximale Leistungsabgabe wählen.
Kann für die Lebensdauer des Gerätes förderlich sein, wird aber selten gewünscht.
Schließlich will man ja auch mal fahren und nicht nur laden;-)

Gruß
Martin
 

Jasach

Neues Mitglied
14.05.2024
10
Schwarmstedt
Danke erstmal allen Beteiligten.

@Kamikaze , wahrscheinlich hast Du recht. Leichtsinniger Weise habe ich das Ding schon bestellt. Wenn er abraucht gibt's 300A Daly.

Was ist von den Chinacurtis zu halten?
Dann könnte ich auch auf 16S gehen und das vorhandene Ladegerät nutzen.
 

L.S.

Mitglied
05.05.2021
183
Mühldorf am Inn
Ich habe das neue JK-Bms mit Inverter-Kommunikation (z.B. zwecks späterer Integration in PV-System), JK-PB2A16S20P, 2A aktiver Balancer, max. Strom 200A.

Bei diesem BMS gibt es zwei "programmierbare" Relais-Anschlüsse, wo man noch ein Schütz anschließen könnte, das mit dem BMS-"disconnect"-Befehl mitschaltet.
Ich werde berichten, sobald ich das näher geplant bzw. umgesetzt habe.

Die Daly-BMS haben m.W. aktuell noch keine Float-Voltage-Option. Das ist bei Fahrzeugen auch nicht soo wichtig, weil die ja selten sehr lange an der Ladespannung hängen, insbes. wenn man einen ordentlich dimensionierten (aktiven) Balancer hat. Troztzdem wär es natürlich nice to have... oder was meint der Profi @Sven Salbach dazu?

EDIT: Die Lösung mit dem externen Schütz würde die "Füllstandsanzeige" (Ah-Zähler) durcheinander bringen, evtl. lässt sich das mit Smart Shunt und externer Kontrollzentrale (CerboGX oder Raspi) lösen, wird aber vermutl. ein ziemliches Gebastel... es sei denn, das BMS akzeptiert das SmartShunt auch bei direkter Verbindung, gibt aber leider anscheinend noch keine Doku dazu 😇
 
Zuletzt bearbeitet:

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