Öl reicht immer weniger weit - The Game is over

Thomic Ruschmeyer

Neues Mitglied
02.07.2008
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#1
Ölwechsel bei Shell: The game is over!
+ 20.03.2004 + Erneut muss Europas zweitgrößter Ölkonzern die Reichweite seiner Ölreserven nach unten korrigieren. Im Januar 2004 musste Shell einräumen, dass seine Ölreserven um 20 Prozent weniger betragen (15,5 Milliarden Barrel) als bisher angegeben. Die Shell-Aktien fielen und zwei Vorstandsmitglieder mussten gehen.


Jetzt weist Shell seine gesicherten Reserven nochmals um 220 Millionen Barrel oder zwei Prozent niedriger aus als bisher angegeben. Und wieder gingen die Aktien um vier Prozent zurück. Die Hauptversammlung des Konzerns wurde um einen Monat verschoben. Die Krise bei Shell spitzt sich zu.

Diese Entwicklung wurde auf der Sonnenseite seit Jahren prognostiziert: Das Öl wird knapp und die Preise werden weiter steigen. In 40 oder 50 Jahren sind alle Öl- und Gasvorräte verbrannt. Doch die Sonne scheint noch viereinhalb Milliarden Jahre. Wem gehört wohl die Zukunft? Der frühere Shell-Vorstand Fritz Vahrenholt hat diese Entwicklung als erster öffentlich gesehen und die Konsequenzen gezogen. Er leitet heute erfolgreich die Windfirma "Repower".

Was Shell jetzt ankündigte, steht allen anderen Ölkonzerne noch bevor. Shell ist überall. Es zeichnet sich für die Ölkonzerne bereits ab: The game is over!

von www.sonnenseite.com (und dann dem link folgen "Ölwechsel bei Shell - the game is over"
oder direkt dorthin: www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/4596.php

über Thomic Ruschmeyer
an alle zur Info und Diskussion

Sonnige Grüße aus HH
 
K

Karl

Guest
#2
Hallo Thomic- oder wer dahintersteckt!

Es ist klar, daß die Öl und Gasvorräte relativ bald zu Ende gehen.
Die "Einschätzungen" der Ölfirmen sind aber auch von wirtschaftlichen Interessen bestimmt. Die Gewinne müssen bei fallenden Mengen aber steigenden Preisen nicht zwangsläufig fallen.

Der link ist auf diesen Seiten völlig deplaziert ! :mad:

Gruß Karl
 
#3
Hallo Karl,
ja ja, die Tücken des NET. Da hatte doch Thomic tatsächlich sonnenseite.de geschrieben - leider ein Irrtum.

<b>Es muss natürlich www.sonnenseite.com heißen. </b>

Ich habs verbessert, jetzt sollten die links stimmen. Bei mir jedenfalls führten sie zu den richtigen Seiten.

Ähnliches passiert, wenn man www.solarmobil.de anwählt. Ist auch nicht unser Ding, wir machen www.solarmobil.net, denn merke:

Solarmobil ist unser Name und Programm, und NET sind wir auch...

Und Info und org für organisiert passt auch. Leider nicht de...

mit sonnigen Grüßen, Roland Reichel, bsm
 
#4
Zur Quelle, nämlich den Seiten von Franz Alt (www.sonnenseite.com), wo Thomics Beitrag herstammt:

Dort sind als Quellen für diesen Shell-Beitrag zwei Bücher genannt, eines davon heißt "Ölwechsel".

Spontan fiel mir mein eigener Ölwechsel dazu ein:
Mein Langstreckenauto fährt jetzt wieder nur noch mit Rapsöl. Nur noch heißt: Statt Diesel tanke ich kaltgepresstes Rapsöl, und als Motorenöl kommt nur noch Fuchs Plantomod rein, ein sehr gutes Motorenöl auf planzlicher Basis.

Gruss, Roland Reichel, bsm
 
K

Karl

Guest
#5
Hallo Roland!

jetzt habe ich mich wieder beruhigt, natürlich kenne ich die Seiten von Franz Alt, ich habe aber gerade nicht daran gedacht!
Jetzt eine wichtige Frage :
In den nächsten Jahren wird ein neues Auto für die liebe Ehefrau fällig, ich fahr ja (fast) nur elektrisch- da ist der Saxi super- ca. 6000km /a. Es sollte eher ein Langstreckenfahrzeug sein, ( ca. 25.000 km/a). Wo bekomme ich ein Pflanzenölfahrzeug mit der Zuverlässigkeit eines Toyotas?

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 
R

Roland Reichel

Guest
#6
Hallo Karl,
nimm doch einen Toyota - alles ist möglich. Ich glaube, die Brüder Elsbett rüsten auch den Toyota um. Frag einfmach mal an.
Mein VW Turbodiesel (Motorkennzeichen AAZ) hat Hilmar Wolf umgerüstet, der Wagen hat bisher noch keine Probleme gemacht.

Einige Links dazu findes man unter www.solarmobil.net/infopak.htm und dann im Inhaltsverzeichnis "Pflanzenöl" anklicken.

Gruss, Roland
 

Markus Borck

Neues Mitglied
07.04.2006
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#7
Zum Buch "Ölwechesel" und andere nette Sachen rund ums Benzin.

Ich habe das Buch gelesen und fand es sehr informativ. Ich habe es inzwischen in meinem Bekanntenkreis herumgereicht.
Besonders wichtig finde ich die Aussage, dass es völlig irrelevant ist, wann theoretisch Erdöl (und auch Erdgas) aufgebraucht sind. Die Förderkruve von Ölfeldern ist immer eine Glockenkurve. Und wie uns die Mathematik lehrt, ergibt die Summe vieler Glockenkurven eine Glockenkurve.

Was geschieht, wenn sich das Angebot nicht mehr steigern lässt, die Nachfrage aber wächst, das kann man derzeit gut sehen. Der Ölpreis liegt bei einem 13-jährigen hoch und das zu einer Zeit, in der es normalerweise im Jahr gesehen eher zu einer Entspannung auf dem Markt kommt.

Der Benzinpreis steigt gemütlich über 1,10 €/l und Heizöl etc. wird auch nicht gerade günstiger.

In Deutschland hat dies bereits zu einer Trendumkehr geführt. in 2002 und auch in 2003 wurden erstmals weniger Kilometer gefahren. Wir nähern uns wohl steten Schrittes den Grenzkosten der individuellen Mobilität.

Aus meinem persönlichen Erleben, ich fahre berufsbedingt ca. 30.000 - 40.00 km im Jahr, wird der Verkehr tatsächlich bis auf die Stoßzeiten gemäßigter, das heißt, die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei ca. 100 - 110 km/h und es gibt weniger Pkw, die mit 200 und mehr km/h an Dir vorbeibrettern.

Was machen wir nur mit den ganzen Autobahnen, wenn dies tasächlich eine Trendwende ist und wir in 10 Jahren nur noch 90 % des heutigen Verkehrsaufkommens haben ;-) ?

Gruß,
Markus Borck
 
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Rainer Partikel

Guest
#8
Hallo Markus

MARKUS SCHRIEB:
Was machen wir nur mit den ganzen Autobahnen, wenn dies tasächlich eine Trendwende ist und wir in 10 Jahren nur noch 90 % des heutigen Verkehrsaufkommens haben ?
MEINE ANTWORT:

Alle linken Autobahnspuren werden mit Solarzellen bestückt. Auf der verbliebenen rechten Spur fahren wir und Strom gibt es alle 50 Kilometer. Gelle da guckste :D

Beste Grüße aus Schwalbach am Taunus
ZINNEKE
 

Dirk H.

Neues Mitglied
05.04.2006
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#9
Hallo Roland,

wenn ich mich nicht irre, hast Du doch einen Pumpe-Düse-Motor in Deinem umgerüsteten Pflanzenöl-Golf.

Der braucht doch normalerweise ein spezielles Motorenöl nach VW-Norm 50501 oder 50601.
Erfüllt das Fuchs-Plantomot diese Norm?
Wo bekommt man das Öl denn zu kaufen?

Mein Pöl-Sharan hat jetzt auf VW-Kulanz (Material) einen neuen Turbo bekommen. Der Defekt des alten Turbos lag aber nicht am Pflanzenöl sondern an einer verklemmten VTG (variablen Turbinengeometrie) scheinbar ein bekanntes VW-Problem der Baujahre 2001 - 2002.

Viele Grüße

Dirl
 
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Roland Reichel

Guest
#10
Hallo Dirk,

von Pumpe-Düse an meinem Motor weiss ich nichts.
Es ist ein Golf 3 Variant Baujahr 1998 Turbodiesel mit 55 kW (75 PS) und Motorkennzeichen AAZ.

Fuchs Plantomod ist von VW nicht gelistet unter den freigegebenen Motorölen für diesen Motor. Ich mache das also auf eigene Gefahr.

Ich habe das Motorenöl bei der Baywa gekauft. Die hält es hauptsächlich für Landwirte vorrätig.

Gruss, Roland Reichel, bsm
 
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Roland Reichel

Guest
#11
Hallo Rainer,
wenn schon Autobahnen, dann bieten sich doch ganz andere Projekte an (nachdem schon diverse Lärmschutzwände an Autobahnen mit Photovoltaikmodulen gemacht worden sind):

Wie wäre es, die Autobahnen zu überdachen, und zwar mit Photovoltaik. Die Fläche steht sowieso zur Verfügung, die Überdachung schützt vor Regen (der dann seitlich gezielt abgeleitet werden kann) und Energie gibts gratis (wenn man die Anlagenkosten mal ausser acht läßt).

Das wäre doch sicher was für Investoren. Man sollte mit den Autobahnverwaltungen mal sprechen. Da stehen ziemlich grosse Flächen zur Verfügung.
Vorteile: Sicherheit, denn es gibt keine nassen Autobahnen mehr.

Wer rechnet mal aus, wieviel Energie man mit diesen Flächen erzeugen kann, und wieviel das zu unserem Energiebedarf beitragen könnte (zur Deckung dieses Energiebedarfs natürlich).

Gruss, Roland Reichel. bsm
P.S. Die KFW könnte es finanzieren, die GTZ könnte die Projektausführung machen. Wäre doch mal ein Super-Projekt, auch von der Größenordnung her. Und Arbeitsplätze schafft es allemal.
 
R

Rainer Partikel

Guest
#12
Hallo Roland,
das ist eine super Idee. Wenn wir dann noch für Wind in den Röhren sorgen , so etwas gibt es tatsächlich in Holland, dann haben wir immer Rückenwind. Nützt auch den Radfahren.
In Belgien gibt es eine tolle Einrichtung. Sie heist RAVEL übersetzt etwa Verkehrsnetz fürden langsamen Verkehr; also Fussgänger Radfahrer Inleiner usw. Such mal im Internet ist riesig und wird gut genutzt.
Beste Grüße
ZINNEKE
 
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Rainer Partikel

Guest
#13
Lieber Roland, und alle Forumsnutzer,
hier der Link.


http://ravel.wallonie.be/

Es lohnt sich dort Urlaub zu machen und die Langsamkeit des Seins zu entdecken.

Beste Grüße
ZINNEKE
 

peter

Neues Mitglied
12.08.2015
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#14
Und dann würde es auch Sinn machen am Tage mit Licht zu Fahren.
Unter die Solarzellen Decke gleich noch Stromschienen damit auch Lkw mit Strom fahren können.Kein Russ kein Gestank kein CO2.?!?!
Gruss Peter
 

Dirk H.

Neues Mitglied
05.04.2006
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#15
Hallo Roland,

danke für Deinen Hinweis mit den Bezugsmöglichkeiten.
Für die "normalen" Turbodiesel ist das Öl bestimmt gut geeignet.
Wie lang ist es denn her, als Dein Auto von Hilmar Wolf umgebaut wurde?
Nach meinen Informationen macht er jetzt nur noch Pumpe-Düse Fahrzeuge.

VG

Dirk
 
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Roland Reichel

Guest
#17
Hallo Wotan,
um bei den Ratschlägen mal zu bleiben, was wer wann tun soll:

Komm doch zur Solarparade am 17. Juli mal nach München, dann kannst Du Karl mal kennenlernen - und seine diversen Solar- und Elektromobile.
Ich glaube, dass Karl schon vor vielen Jahren gelernt hat, die Worte CityEl und CityCom fließend und fehlerfrei zu buchstabieren - sozusagen. Ich erinnere mich sogar daran, dass er zu einer Solarparade einen CityEl sogar übrig hatte und ihn an unseren Webmaster Ralf verborgt hatte, nachzulesen auf dessen Seiten.
Karl fuhr dann die Solarparade mit einem seiner anderen E-Fahrzeuge mit.

Sorry an Karl, aber das musste mal gesagt werden.

Gruss, Roland Reichel, bsm
 
W

wotan

Guest
#18
Hallo Roland
Bin mir im Moment nicht wirklich sicher, ob ich hier und jetzt als Forumslegastheniker hingestellt werde. Mein Mini-EL ist und bleibt jedenfalls ein Mini-El. Diese Bezeichnung ist durchaus von mir gewollt und nicht zufällig entstanden. Auch wenn BMW u.a. von mir geschätzte Mitmenschen geimpft haben sollte nur noch City-El als Bezeichnung zuzulassen.
wotan
 
R

Roland

Guest
#19
Hallo Wotan,
ich hatte auch mal einen MiniEl (zugelassen damals 1989). Der war als MiniEl gebaut und hieß MiniEl und heißt auch heute noch so.

Irgendwann gabs dann einen Namensstreit wegen dem englischen Mini. Da hat CityCom (so hieß die Firma schon von Anfang an, auch in Dänemark) die Fahrzeuge dann CityEl genannt.

Was Du hast, weiss ich nicht. Wenn Du noch einen MiniEl hast, so nenne ihn ruhig weiter so. Wer den Wagen als CityEl gekauft hat, sollte ihn auch so bezeichen.

Zum Käfer sagt man auch nicht Golf oder umgekehrt.

Gruss, Roland
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.353
40
Filderstadt
www.elweb.info
#20
Hallo Roland,
mein mini el war noch von El Trans AS DK gebaut, Citycom hieß der Hersteller erst später.

In der elweb Liste findet man auch die verschiedensten Bezeichnungen mini el, city el, mini el city... manchmal stimmts auch von der Seriennummer her nicht mit der Bezeichnung zusammen.

Grüße
Ralf